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Unterstützung für Nepal: DLRG beteiligt sich an Hilfeersuchen

Veröffentlicht: 03.09.2026
Autor: Martin Holzhause

Bad Nenndorf. Nach der massiven Sturzflut entlang des Flusses Bhote Koshi in der Grenzregion von Tibet und Nepal sind die Menschen vor Ort auf vielfältige Hilfe angewiesen. Neben Essen, Trinkwasserversorgung, Behelfsunterkünften oder Material für die medizinische Versorgung benötigt Nepal auch Ausstattung für Such- und Rettungseinsätze in den betroffenen Distrikten Uasuwa und Nuwakot. Hierfür steuert der Bundesverband der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) 50 Rettungswesten bei. Diese waren Bestandteil eines rund 60 Punkte umfassenden Internationalen Hilfeleistungsersuchens Nepals an das Zentrum für die Koordination von Notfallmaßnahmen der Europäischen Union.

„Das menschliche Leid nach der Katastrophe ist schier unermesslich, die Zerstörungen sind verheerend. Angesichts dessen sind wir froh, einen kleinen Beitrag leisten zu können, um die Einsatzkräfte in der Region zu unterstützen“, so DLRG Präsidentin Ute Vogt.

Die Koordination des Hilfeersuchens erfolgt in Deutschland über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum von Bund und Ländern, das beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ansässig ist. Ersuchen nach Sachhilfen werden von der DLRG regelmäßig geprüft und wenn möglich positiv beantwortet.

Die DLRG ist in Deutschland fester Bestandteil der Katastrophenschutz-Konzepte aller deutschen Bundesländer. Im Zusammenspiel mit Organisationen wie THW, Feuerwehren, Ordnungsbehörden, DRK, ASB und anderen tragen wir unseren Teil zur Bewältigung von Großschadenslagen bei. Seit 2016 engagiert sich die DLRG im EU-Katastrophenschutzmechanismus. Ihre Water Search and Rescue Einheit, kurz WSAR, steht über das EU-Koordinationszentrum für Katastrophenhilfe für Rettungseinsätze innerhalb Europas zur Verfügung.


Über die DLRG
Die DLRG als private Wasserrettungsorganisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren. Hierfür klären ihre ehrenamtlich Aktiven über Wassergefahren auf, bringen Menschen das Schwimmen bei und bilden sie im Rettungsschwimmen aus. Zudem wachen fast 55.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer jährlich 2,6 Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 80 DLRG Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt derzeit über 640.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


Pressekontakt:
Martin Holzhause
Leiter DLRG Pressestelle
Telefon: 05723 955 – 442
Mobil: 0162 175 12 04
E-Mail: presse@dlrg.de

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