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Rettungssport

Auftakt in Düsseldorf: Deutschlands beste Rettungssportler suchen ihre Meister

Veröffentlicht: 16.05.2026
Autor: Martin Holzhause
Foto: Daniel Reinelt

Düsseldorf. Im Rheinbad in Düsseldorf sind am Freitag (15. Mai) rund 350 Sportlerinnen und Sportler in 7. Internationalen Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften (DEM) im Rettungsschwimmen gestartet. An insgesamt drei Wettkampftagen sucht die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihre bundesweit Besten in zwölf Disziplinen und drei Altersklassen.

Zum Auftakt der Finalrunde am Nachmittag feierten die sowohl die Juniorinnen als auch die Junioren der DLRG Luckenwalde den Meistertitel in der 4x50 Meter Gurtretter-Staffel. Bei den Männern mussten sich die Brandenburger im Endlauf dem Team der DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf geschlagen geben. Das Finale der Frauen beendete das Quartett von der DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt souverän auf dem ersten Platz.

Die ersten Goldmedaillen im Einzel wurden im 50 Meter Retten einer Puppe vergeben. Hier setzte sich bei den Frauen Europameisterin Lena Oppermann (DLRG Halle-Saalekreis) vor Vereinskollegin Johanna Seilner durch. Im Endlauf der Männer entschied das Duell an der Spitze Luk Theile (DLRG Charlottenburg-Wilmersdorf) mit einer Zehntelsekunde Vorsprung vor Felix Hofmann (DLRG Kelkheim).

Hofmann schnappte sich später wie schon im Vorjahr im 200 Meter Super Lifesaver den Titel. Mit einer Zeit von 2:08,36 Minuten blieb er als einziger Finalteilnehmer unter 2:10 Minuten. Anna-Fiona Volz (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt) schlug bei den Frauen vor Vereinskollegin Yvonne Prehn als Erste an und verteidigte in 2:23,90 Minuten ihren Titel.

In der U19 schrieben sich Katharina Seilner (DLRG Halle-Saalekreis) und Leo Ilias Baumann (DLRG Völklingen) jeweils zweimal in die Siegerliste ein. In der Pool Lifesaver Staffel feierte Luckenwalde zwei weitere Erfolge (Juniorinnen und Männer). Einen dritten verhinderten die Junioren aus Gütersloh, die das Finale zwei Hundertstelsekunden früher beendeten. Die DLRG Halle-Saalekreis freute sich bei den Frauen über den ersten Teamerfolg der Veranstaltung.

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.

Weitere Informationen zu den 7. Internationalen Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Düsseldorf gibt es unter dlrg.de/dem. Hochaufgelöste Fotos für die Berichterstattung gibt es im DLRG Medienportal.


Pressekontakt: Martin Holzhause, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, Mail: presse@dlrg.de

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