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Rettungssport

DEM 2026 in Düsseldorf: Tag zwei bringt Deutsche Meister in fünf Disziplinen hervor

Veröffentlicht: 16.05.2026
Autor: Martin Holzhause
Foto: Daniel Reinelt

Düsseldorf. Tag zwei von drei im Rheinbad in Düsseldorf: Nach dem Auftakt am Freitag setzte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Samstag (16. Mai) die 7. Internationalen Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften (DEM) im Rettungsschwimmen fort und ermittelte Siegerinnen und Sieger in fünf weiteren Disziplinen.

Nach den Vorläufen am Vormittag starteten die qualifizierten Sportlerinnen und Sportler im 200 Meter Hindernisschwimmen in die Finalläufe. Yvonne Prehn (DLRG Nieder-Olm/Wörrstadt) wiederholte ihren Erfolg aus dem Vorjahr und sicherte sich wie tags zuvor im 200 Meter Super Lifesaver den Meistertitel bei den Frauen. Dort hatte bei den Männern am Samstag Felix Hofmann (DLRG Kelkheim) bereits seinen Titel verteidigt. Im Hindernisschwimmen schnappte er sich wie Yvonne Prehn seinen zweiten Erfolg an diesem Wochenende – mit haudünnem Vorsprung: Adrian Bierewitz (DLRG Bad Wünnenberg) folgte mit nur neun Hundertstelsekunden Abstand.

Geteilter Sieg mit Weltrekord

Ihren zweiten Erfolg bei ebenso vielen Einzelstarts feierte Lena Oppermann (DLRG Halle-Saalekreis) im 100 Meter Retten mit Flossen. Vereinskollegin Johanna Seilner hatte nach dem Retten über 50 Meter am Vortag erneut das Nachsehen. Die letzte Entscheidung des Tages war mit Abstand die spannendste. Platz sechs trennte am Ende nur knapp anderthalb Sekunden vom ersten Rang. Die ersten beiden Athleten schlugen gar zeitgleich an: Jannis Müller (DLRG Gütersloh) und Kevin Lehr (DLRG Luckenwalde) beendeten beide ihren Lauf in 50,96 Sekunden und teilten sich den Titel. Lehr stellte damit einen neuen Masters-Weltrekord (Ü 35) auf.

Junioren Baumann und Seilner dominieren

In der Altersklasse U19 setzte Leon Ilias Baumann (DLRG Völklingen) seinen Siegeszug fort und holte sich über 200 Meter Hindernisschwimmen im dritten Wettbewerb die dritte Goldmedaille. Über 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter gewann auch Katharina Seilner (DLRG Halle-Saalekreis) in dieser Altersklasse zum dritten Mal. In der U17 feierte in dieser Disziplin nach dem Sieg über 50 Meter Retten einer Puppe Isabella Leineweber (ebenfalls Halle) einen weiteren Erfolg.

Rettungsschwimmer aus Sachsen-Anhalt sammeln meiste Titel

In den drei Teamdisziplinen des Tages sammelten die Junioren der DLRG Luckenwalde ihre Titel vier und fünf. Zweimal erfolgreich waren auch die Rettungsschwimmer der DLRG Halle-Saalekreis.

Nach Tag zwei und 42 von 58 Entscheidungen errangen bislang die Rettungsschwimmer aus Sachsen-Anhalt die meisten Siege (10) bei den Einzelstrecken-Meisterschaften in Düsseldorf. Jeweils sieben Goldmedaillen gingen nach Brandenburg und Nordrhein-Westfalen.

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können.


Weitere Informationen zu den 7. Internationalen Deutschen Einzelstrecken-Meisterschaften im Rettungsschwimmen in Düsseldorf gibt es unter dlrg.de/dem. Hochaufgelöste Fotos für die Berichterstattung gibt es im DLRG Medienportal.


Pressekontakt: Martin Holzhause, Telefon: 05723 955 442, mobil: 0162 175 12 04, Mail: presse@dlrg.de

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