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Presse

vfdb unterstützt Planungsinitiative der DLRG für ein Hochwasserausbildungszentrum

Veröffentlicht: 17.06.2026
Autor: Martin Holzhause
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt informierte sich am Stand der DLRG auf der Messe Interschutz 2026 in Hannover über das Konzept für ein Hochwasserausbildungszentrum in Deutschland. Foto: Daniel Reinelt

Die DLRG freut sich über die Unterstützung der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb). Deren Präsident Dirk Aschenbrenner und der Leiter der vfdb-Expertenkommission Dynamische Schadenslagen, Dr. Ulrich Cimolino, begrüßen die Planungsinitiative der Wasserretter für ein Hochwasserausbildungszentrum in Deutschland.

Sowohl bei den Starkregenereignissen im Sommer 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen als auch zwei Jahre später in Bayern verunglückten auch Einsatzkräfte der Rettungsorganisationen tödlich. Die Katastrophen zeigten, so die vfdb, „dass ein hoher Ausbildungsbedarf besteht, der in Deutschland bisher mangels Ausbildungsmöglichkeiten nicht erfüllbar ist.“

Und weiter heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Vereinigung: „Wir benötigen auch in Deutschland eine Ausbildungsstelle, in der kontrolliert auch gefährliche Situationen der Wasserrettung aus stehenden, aber auch aus und an fließenden Gewässern sowie in überfluteten Bereichen mit allen Rettungsmitteln von der Schwimmboje bis zum motorisierten Schlauchboot und komplexer Seiltechnik sicher geübt werden können. Dies ist in natürlichen Umgebungen nicht in dem Umfang möglich. Außerdem bedeutet das wegen der fehlenden Kontrollierbarkeit der Natur immer nicht unerhebliche Restrisiken in der praktischen Ausbildung.“

Die DLRG hatte nach der Flutkatastrophe 2021 die Initiative ergriffen und in einer Machbarkeitsstudie ein Konzept für eine solche Trainingsstätte entwickelt. Derzeit arbeitet der Verband an der Umsetzung. Als private Organisation, die sich auch Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert, kann die DLRG ein Hochwasserausbildungszentrum nicht verwirklichen.

Die vfdb äußerte hierzu folgende Überlegung: „Da diese Aufgabe kaum von einem Träger gestemmt wären kann, könnte das entweder ein Träger (z.B. die Bundeswehr), oder ein Bundesland mit einer Feuerwehr- oder Katastrophenschutzschule übernehmen.“

Pressekontakt: Martin Holzhause, Leiter DLRG Pressestelle, Telefon: 0 57 23 955 442, Mobil: 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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