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Entwicklung des Rettungssports

In Europa wurden Wettkämpfe der Rettungsschwimmer zunächst vor allem in Schwimmbädern ausgetragen. Wie bei sonstigen Schwimmwettkämpfen messen sich die Athleten in den Hallendisziplinen (Pool Events) im Wettlauf gegen die Uhr. Dabei ist Schwimmen auf Zeit genauso wichtig wie der Umgang mit der genormten Rettungspuppe, die die zu rettende Person simuliert. Flossen und der Gurtretter, ein spezielles Rettungsgerät, kommen bei einigen Disziplinen noch ergänzend hinzu.

In Übersee entstanden an den langen Stränden des Pazifiks, Atlantiks und Indischen Ozeans vor allem Wettkämpfe im offenen Meer. Die Freigewässer-Disziplinen (Ocean Events) leiten sich aus den Alltagsanforderungen an die Rettungsschwimmer im Kampf gegen Wellen und Brandung ab. Hier muss der sichere Umgang mit Hilfsmitteln wie Rettungsbretter, Rettungskajaks und Gurtretter perfekt beherrscht werden. Im Freigewässer zählt die Reihenfolge des Zieleinlaufs.

In Australien und Neuseeland genießt der Freigewässer-Rettungssport besonders hohe Popularität und zieht bei Meisterschaften tausende Zuschauer an. Ab den 1990er Jahren etablierten sich die Ocean Events auch in Europa, während sich die klassischen Freigewässer-Nationen zunehmend den Wettbewerben in der Schwimmhalle zuwendeten.

Als neue Sportart haben sich im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts auch die IRB-Wettkämpfe entwickelt, bei denen die Mannschaften mit speziell für die Brandungsrettung entwickelten Schlauchbooten (Inflatable Rescue Boats) im sportlichen Wettkampf die Rettung von Personen aus der Brandungszone trainieren und verfeinern.

Wertung

Bei nationalen und internationalen Meisterschaften werden nicht nur Titel und Medaillen auf Einzel- und Staffelstrecken vergeben. Ausgehend von dem Gedanken, das Rettungssport immer auch Training für den Ernstfall ist, werden Gesamtwertungen im Einzel, in der Staffel und auch der Teams erstellt. Dazu gibt es nach einem festen System Punkte für Endlaufplatzierungen, die zusammengerechnet werden.