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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG e.V. findest du hier .
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Berlin. Sicher schwimmen zu können ist überlebenswichtig. Diese Fähigkeit schützt unsere Kinder im und am Wasser und schafft Zugang zu einer besonders gesunden Bewegungsform. Das Bundeskanzleramt stärkt deshalb gemeinsam mit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und dem Deutschen Schwimm-Verband e.V. (DSV) die Schwimmausbildung von Kindern. Der Deutsche Bundestag hat Mittel für das neue Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen“ bereitgestellt. Bis Ende 2029 sollen damit insbesondere lokale Kooperationen unterstützt werden, die zusätzliche Angebote ermöglichen.
Das Programm startet nun mit einem ersten Förderaufruf, auf den sich unter anderem lokale Kooperationen bis zum 31. Januar 2027 bewerben können.
„Sicheres Schwimmen rettet Leben. Wir wollen deshalb die Schwimmfähigkeit in Deutschland erhöhen und mehr Kindern direkten Zugang zu gutem Schwimmunterricht bieten. Schwimmen ermöglicht eine aktive Freizeitgestaltung, die Teilhabe an Klassenfahrten und Ferienangeboten, sie schafft zudem Sicherheit für den späteren Alltag als Erwachsene.
Oft ist sicheres Schwimmen leider auch eine Frage der sozialen Herkunft. Wir müssen deshalb die Kinder dort erreichen, wo sie im Alltag sind, also insbesondere in Schulen, im Ganztag und in Kindertagesstätten. Dies wollen wir mit dem neuen Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen“ schaffen. Das ist eine gute Investition in die Zukunft und Sicherheit unserer Kinder“, sagt der Staatsminister für Sport und Ehrenamt, Ronald Rauhe.
„Sicher schwimmen zu können, bietet den besten Schutz vor dem Ertrinken und kann zugleich unser Leben bereichern. Deshalb sollte das Schwimmenlernen wie das Lesen, Schreiben und Rechnen zur grundlegenden Bildung eines jeden Menschen gehören. Das Modellprojekt des Bundes ist ein wichtiger Schritt, um diesem Ziel näher zu kommen“, sagt die Präsidentin derDeutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt.
Das Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen“ ergänzt die bereits vorhandenen Schwimmprogramme von Ländern und Kommunen. Es soll zeigen, wie unter unterschiedlichen regionalen und strukturellen Bedingungen zusätzliche Schwimmlern- und Wassergewöhnungsangebote entstehen können und welche Ansätze besonders wirksam sind, um mehr Kindern den Zugang zu diesen Angeboten zu ermöglichen.
„Schwimmen ist weit mehr als ein Sport. Als Kulturtechnik schützt es Leben und fördert die Gesundheit in jedem Lebensalter – und muss allein deswegen eine Grundfähigkeit der Bevölkerung bleiben“, sagt Jan Pommer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Schwimm-Verbandes. Und weiter: „Das Programm bietet in einem klaren bundesweiten Rahmen die Freiheit, vor Ort innovative Lösungen zu entwickeln. Das Modellvorhaben soll erproben, welche Ansätze unter unterschiedlichen regionalen Bedingungen funktionieren.“
Damit mehr Kinder schwimmen lernen können, braucht es zusätzliche Angebote, verlässliche Zusammenarbeit vor Ort und ausreichend qualifizierte Menschen. Genau hier setzt das Modellvorhaben „Deutschland lernt Schwimmen“ mit seinen drei Säulen „Kooperationen“, „Koordination“ und „Qualifizierung“ an: Lokale und regionale Kooperationen schaffen zusätzliche Schwimmlern- und Wassergewöhnungsangebote, regionale Schwimmlotsen unterstützen deren Organisation und neue Qualifizierungsformate ermöglichen es mehr Menschen, in der Schwimmausbildung mitzuwirken.
Das Modellvorhaben ermöglicht die Entwicklung und Erprobung neuer Lösungsansätze für strukturelle Herausforderungen, die bundesweit auftreten. Erfolgreiche Modelle können anschließend von anderen Akteuren aufgegriffen und auf weitere Regionen übertragen werden. Dadurch soll die Schwimmfähigkeit von Kindern in Deutschland dauerhaft verbessert werden.
Weitere Informationen für interessierte Antragsteller sind hier zu finden.
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