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Rettungssport

Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen: Zwei Weltrekorde zum Auftakt am Freitag

Veröffentlicht: 24.11.2023
Autor: Martin Holzhause
Feierten für Deutschland die ersten Erfolge: Lena Oppermann (links) und Undine Lauerwald aus dem DLRG Nationalteam. Foto: Steph Dittschar

Bad Nenndorf/Warendorf. Den ersten Wettkampftag beim 29. Internationalen Deutschlandpokal der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bestimmten die favorisierten Rettungsschwimmer aus Australien und Neuseeland. Die deutschen Frauen präsentierten sich am Freitag (24.11.) als ebenbürtige Gegnerinnen und freuten sich über mehrere Rekorde. Den Höhepunkt des Tages in der Sportschule der Bundeswehr markierte jedoch Harrison Hynes. Der Australier unterbot im 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen und Gurtretter den sechs Jahre alten Weltrekord des Italieners Ippolito und blieb als erster Athlet überhaupt in dieser Disziplin unter 49 Sekunden. Die Zeitnahme stoppte bei 48,91 Sekunden.

Im gleichen Wettbewerb hatte kurz zuvor Undine Lauerwald den ersten Erfolg für das das deutsche Team gesichert. Teamkameradin Lena Oppermann stellte in dieser Disziplin mit 58,19 Sekunden einen neuen Junioren-Europarekord auf und wurde Dritte. Für die 18-Jährige sollte es nicht die letzte Bestzeit bleiben.

Den ersten Sieg am Freitag sicherte sich die Australierin Chelsea Jones im 200 Meter Hindernisschwimmen. Yvonne Prehn aus dem DLRG Nationalteam schob sich zwischen Jones und deren Landsfrau Naomi Scott.Bei den Männern sicherte sich Adrian Bierewitz hinter den NeuseeländernLouis Clark und Sam Brown die Bronzemedaille. Über diese durften sich auch den deutschen Frauen in der Hindernisstaffel freuen. Es siegte jeweils Neuseeland vor Australien.

Junioren-Weltrekord für Lena Oppermann

Aus der zweieinhalbstündigen Pause kehrten die deutschen Rettungsschwimmerinnen gut erholt zurück und setzten direkt eine deutliches Ausrufezeichen. Im 4 x 25 Meter Retten einer Puppe gewann das Quartett mit neuem deutschen Rekord in 1:17,16 Minuten. Der Vorsprung auf die folgenden Neuseeländerinnen betrug fast fünf Sekunden. Rang drei ging an Australien. Bei den Männern siegten die Sportler aus Down Under vor Neuseeland und Polen.

Im abschließenden 50 Meter Retten einer Puppe packte Lena Oppermann eine weitere Bestleistung aus. Die junge Eisenacherin, die in Halle an der Salle das Sportgymnasium besucht, siegte in 33,43 Sekunden. Damit unterbot sie ihren eigenen Junioren-Weltrekord, den sie erst vor vier Wochen bei den Deutschen Meisterschaften in Hannover aufstellte. Undine Lauerwald sorgte als Zweite für einen deutschen Doppelerfolg. Bei den Männern duellierten sich die rivalisierenden Australier und Neuseeländer. Fergus Eadie aus Neuseeland, der am Vormittag noch das Nachsehen hatte, schlug diesmal den frischgebackenen Weltrekordler Harrison Hynes.

Wettbewerbe in der Bundeswehr-Sportschule

Neben dem Sieger der Nationen wird beim Internationalen Deutschlandpokal im Rettungsschwimmen auch der beste Landesverband der DLRG ermittelt. In diesem Jahr konkurrieren 14 Auswahlmannschaften um den Titel. Die DLRG Westfalen geht als Titelverteidiger ins Rennen.

In der Schwimmhalle der Sportschule der Bundeswehr findet am Samstag der zweite Wettkampftag statt. Der erste Startschuss fällt um 8:30 Uhr. Zwischen 12 und 14 Uhr ist eine Pause geplant. Ab 18 Uhr werden in der benachbarten Sporthalle A die Sieger geehrt. Der Eintritt für Gäste ist jeweils frei. Der Zugang zum Gelände ist über den Eingang „Lange Wieske“ möglich.

Alle Ergebnisse, Bilder und weitere Informationen zum 29. Internationalen Deutschlandpokal der DLRG finden Sie unter dlrg.de/dp. Aktuelles Bildmaterial, das für die Berichterstattung kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, gibt es im hier (Passwort: deutschlandpokal).

Über den Rettungssport

Der Rettungssport ist die Wettkampfvariante des Rettungsschwimmens. Er entstand aus der Idee heraus, Menschen für den Wasserrettungsdienst zu gewinnen. Denn gute Rettungssportler sind auch gute Rettungsschwimmer. Der Sport kann im Ernstfall helfen, Leben zu retten. Gleichzeitig können durch ihn Techniken zur Rettung verfeinert und perfektioniert werden. Kraft, Kondition, Schnelligkeit und die Beherrschung der Rettungsgeräte sind Voraussetzung dafür, im Wettbewerb konkurrenzfähig sein zu können. In der DLRG betreiben rund 60.000 meist junge Menschen aktiv den Rettungssport, vom lokalen Verein bis hin zum internationalen Wettkampf. Vielen von ihnen konnten dadurch bereits für den Wasserrettungsdienst an den Stränden, Badesee und in Schwimmbädern begeistert werden.

Pressekontakt: Martin Holzhause, DLRG Pressestelle, Tel. 0162 175 12 04, E-Mail: presse@dlrg.de

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